Stell dir vor … du genießt einen ruhigen Moment mit deinem Baby, und plötzlich spürst du etwas, das dich überrascht oder verunsichert: Ein kleines Tröpfchen Urin, das du nicht kontrollieren kannst. Du denkst vielleicht: „Ist das normal?“
Die Antwort ist: Ja, es passiert vielen Mamas. Und es ist kein Zeichen von Versagen – sondern ein Hinweis deines Körpers, dass dein Beckenboden nach der Geburt noch nicht wieder voll funktionsfähig ist.
Was ist der Beckenboden überhaupt?
Der Beckenboden ist ein Netzwerk aus Muskeln und Bindegewebe im unteren Beckenbereich. Er hat drei zentrale Aufgaben:
Kontinenzregulation (Blase & Darm kontrollieren)
Stabilisierung deiner Körpermitte
Unterstützung deiner inneren Organe
Während Schwangerschaft und Geburt wird dieser Muskel so stark belastet, dass er an Kraft und Koordination verlieren kann. Kein Wunder also, dass nach der Geburt viele Frauen Veränderungen spüren.
Die wichtigsten Anzeichen eines schwachen Beckenbodens
Hier sind die 6 häufigsten und medizinisch anerkannten Hinweise, dass dein Beckenboden geschwächt sein könnte
1. Urinverlust bei Druck
Beim Husten, Niesen oder Lachen kannst du ungewollt Urin verlieren. Das ist ein klassisches Zeichen dafür, dass die Muskeln nicht mehr genug Stabilität haben.
2. Druck- oder Schweregefühl im Beckenbereich
Viele Frauen beschreiben ein Gefühl, als ob „etwas nach unten drückt“ – ein Hinweis, dass deine Organe nicht mehr optimal gestützt werden.
3. Rückenschmerzen oder Schmerzen im Hüftbereich
Ein schwacher Beckenboden beeinflusst die Haltung und kann zu Schmerzen im unteren Rücken oder in der Hüfte führen.
4. Probleme bei der Blasenentleerung oder häufiger Harndrang
Du hast Schwierigkeiten, die Blase vollständig zu entleeren oder musst ständig zur Toilette? Das kann auf Beckenbodenprobleme hindeuten.
5. Darmkontrollprobleme
Das Gefühl, Darmgase oder Stuhl nicht vollständig kontrollieren zu können, gehört ebenfalls zu den möglichen Symptomen.
6. Vermindertes Empfinden beim Sex / sexuelle Veränderungen
Ein geschwächter Beckenboden kann auch die Sensibilität reduzieren oder zum Unbehagen beim Geschlechtsverkehr beitragen, weil die Muskulatur nicht optimal arbeitet.
Warum viele Mamas diese Anzeichen übersehen
Viele dieser Symptome werden stillschweigend hingenommen oder erklärt mit „das kommt von der Geburt“, ohne weiter nachzuforschen. Doch dein Beckenboden ist kein separater Muskel – er ist Teil eines Systems, das Haltung, Atmung, Core-Stabilität und Kontinenz miteinander verbindet.
Weil das Thema so intim ist, sprechen viele Mamas nicht darüber – obwohl es sehr verbreitet ist
Was du tun kannst, wenn dein Beckenboden schwach ist
Die gute Nachricht: Ein schwacher Beckenboden lässt sich trifftig stärken. Hier sind erste Schritte, die du sofort umsetzen kannst:
✔️ Bewusstes Körpergefühl
Achte auf deine Haltung und Körperspannung im Alltag – das hilft deinem Beckenboden, wieder „mitzuspielen“.
✔️ Atemtechnik
Atemübungen, bei denen du deinen Beckenboden bewusst in Verbindung mit der Atmung spürst, helfen dir, den Muskel wieder zu aktivieren.
✔️ Sanfte Übungen
Speziell abgestimmte Übungen trainieren den Beckenboden nicht isoliert, sondern als Teil deines gesamten Core-Systems.
Wie Pilates dir helfen kann
Der Pilates & Friends Rückbildungskurs bietet dir als frischgebackene Mama die ideale Unterstützung, um deinen Beckenboden zu stärken und deine Rückbildung zu fördern. Im Rahmen des **Rückbildungsprogramms** lernst du, wie du gezielte Übungen für den Beckenboden richtig ausführst. Das Beste daran: Du kannst die Kurse ganz bequem von zu Hause aus machen, wenn es für dich und dein Baby am besten passt.
Die erfahrenen Trainerinnen wissen genau, was dein Körper nach der Geburt braucht. Sie begleiten dich Schritt für Schritt dabei, deine Muskulatur wieder aufzubauen, ohne deinen Alltag zusätzlich zu belasten. Mit den richtigen Übungen und einer liebevollen Community von Mamas, die genau wissen, was du durchmachst, wirst du dich schon bald wieder stärker und selbstbewusster fühlen.
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Fazit: Früh erkennen = früh handeln
Ein schwacher Beckenboden kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen – von kleinen Anzeichen bis zu klar spürbaren Symptomen. Je früher du sie erkennst, desto gezielter kannst du handeln.
Du bist nicht allein – und du kannst aktiv etwas für deinen Körper tun. Mit dem richtigen Training, deinem Bewusstsein und etwas Geduld wirst du spüren, wie deine Mitte wieder stärker wird.
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Wenn du dir bei bestimmten Symptomen unsicher bist oder sie sehr ausgeprägt sind, kann eine Rücksprache mit einer Fachperson sinnvoll sein (z. B. Physiotherapeutin oder Gynäkologin).
